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Die Welt erleben

Ausstellungszentrum Lokschuppen Rosenheim

Das kulturelle Herz der Stadt Rosenheim ist halbrund: Eine alte Lokomotiven-Remise, die 1988 zum Schmuckstück umgebaut wurde. Es entstand eines der schönsten Ausstellungszentren Deutschlands, vom Bund Deutscher Architekten preisgekrönt.

 

Rosenheim bietet in der Mitte des Dreiecks München - Salzburg - Innsbruck mit dem Lokschuppen ein Zentrum der Ausstellungskultur.

 

Mit bis zu 280.000 Besuchern pro Jahr zählt der Lokschuppen zu den zehn erfolgreichsten Ausstellungshäusern in Deutschland.

 

 

Das Ausstellungszentrum Lokschuppen ist bekannt für seine Landes- und Sonderausstellungen, die eine fundierte wissenschaftliche Basis mit einer aufwändigen, ästhetisch anspruchsvollen Gestaltung kombinieren.

Das Ausstellungshaus hat Karriere gemacht – von der Eisenbahnremise aus dem Jahr 1858 hin zum erfolgreichen und bundesweit bedeutsamen Publikumsmagneten mit Qualitätsanspruch.

1988 wurde der Lokschuppen mit der gemeinsamen Landesausstellung des Freistaates Bayern und des Landes Salzburg „Die Bajuwaren“ eröffnet. Auf Anhieb strömten über 180.000 Besucher in den Lokschuppen und waren von den herausragenden Exponaten begeistert. Einen ersten Besucherrekord erzielte der Lokschuppen 1993 mit der archäologischen Landesausstellung „Das Keltische Jahrtausend“. 215.000 Neugierige erprobten die Zeitreise in das Europa vor 2.500 Jahren. Spektakulär war damals die aufwändige Einganginszenierung eines Keltendorfes. Sie sorgte für heftige und konträre Diskussionen in der Fachwelt – gilt heute aber als richtungsweisend für die Entwicklung der Ausstellungsgestaltung.

219.000 Besucher bei der Ausstellung „Die Römer zwischen Alpen und Nordmeer“ im Jahr 2000 bedeuteten die nächste Rekordmarke. Mit dieser Ausstellung setzte sich der Lokschuppen endgültig als renommiertes Ausstellungszentrum durch.

Die Veranstalter entwickelten die Ausstellungskonzepte kontinuierlich weiter und ergänzten sie um eine fundierte, anspruchsvolle und an den Lehrplänen der bayerischen Schulen angepasste Museumspädagogik. So verzeichnete die Ausstellung „Indianer – Ureinwohner Nordamerikas“ 2011 mit 35.000 Schülern, die an Workshops oder Führungen teilnahmen, einen neuen Rekord in der Museumspädagogik.

Auch die internationale Zusammenarbeit mit Museen und Ausstellungshäusern weltweit nahm zu. Hochkarätige Leihgeber und einzigartige Exponate, präsentiert von spektakulären Inszenierungen und wissenschaftlich fundierter Didaktik, machen die Ausstellungen im Lokschuppen zu einem altersübergreifenden, familienfreundlichen Erlebnis, das auch Wissenschaftler in seinen Bann zieht. Egal ob bei der Ausstellung „Tibet“ (2002), „Afghanistan“ (2004), bei der „Wüste“ (2006), den „Maya“ (2007) oder beim „Adel in Bayern“ (2008), stets las und liest sich die Liste der Leihgeber, Kuratoren oder Autoren der Begleitbücher wie das Who is Who der internationalen Museumsszene.

Den absoluten Besucherrekord brachten die „Dinosaurier –Giganten Argentiniens“ im Jahr 2009. Über 280.000 Menschen strömten in den Lokschuppen und sorgten dafür, dass der Lokschuppen erneut bundesweit seine Führungsposition festigte.

Dabei ist es bis heute geblieben. 200.000 Besucher bei der „TIEFSEE“ 2012 sind dafür ein eindeutiger Beleg. 2013 beweist die Archäologische Landesausstellung „Alexander der Große“ als Kooperationsprojekt mit der Archäologischen Staatssammlung München den hohen wissenschaftlichen Anspruch der Veranstalter. Auch das Kooperationsprojekt mit dem Linden-Museum Stuttgart - "Inka - Könige der Anden"- das vom 11.04. bis zum 23.11.2014 zu sehen war, bewies dies mit 159.334 Besuchern.

Eingang Lokschuppen
Austellungsplakate seit 1989