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Eiszeit-Rezepte

Hier finden Sie alle Eiszeit-Rezepte aus der Ausstellung.

Beeren-Omelette

 

Eiszeit-Zutaten

3 Eier

2 EL Heidelbeeren

2 EL Preiselbeeren

Wildhonig

Handvoll junge Brennnesselblätter

 

Zutaten für den heutigen Gaumen

3 Eier

2 EL Heidelbeeren

2 EL Preiselbeeren

Honig

Zucker

Puderzucker

Butter

 

Eiszeit-Zubereitung

Eier verquirlen, mit wenig Honig und Beeren verfeinern. Im Anschluss auf einem gefetteten heißen Stein ausbacken und zu einem Strudel rollen. Mit jungen  Brennnesselblättern und Asternblüten anrichten.

 

Zubereitung für den heutigen Gaumen

Drei Eier verquirlen, mit einem Esslöffel Honig und Zucker abschmecken. Die Masse in eine vorgeheizte Pfanne mit Butter einfüllen. Mit Beeren bestreuen. Sobald das Ei zu stocken beginnt, das Omelette wenden und zusammenklappen. Danach mit Puderzucker bestreuen.

 

© VKR GmbH. Rezepte: Stefanie und Florian Ferber, Monheim. Bilder: Andreas Jakob.

Feuer-Stockforelle mit Wildkräutergarnitur an Birkenblätterdressing

 

Eiszeit-Zutaten

Fangfrische, ausgenommene Forelle Eiszeit-Gewürzmischung aus Erlenkätzchen, Aschesalz, Fichtenspitzen, Beifuß, Thymian

Vogelmiere

Gänsefuß

Asternblüten

1 Handvoll Birkenblätter

Wildhonig 

 

Zutaten für den heutigen Gaumen

Fangfrische, ausgenommene Forelle vom Fischer oder selbst gefischt

Salz, Pfeffer

Fenchelsamen

Thymian

Rosmarin

Je 1 Zitronenspalte pro Fisch

Portulak

Feldsalat

Rucola

Olivenöl

Zitronensaft

Honig

 

Zubereitung mit Eiszeit-Zutaten

Eiszeitgewürzmischung vorbereiten: Erlenkätzchen, Aschesalz, Fichtenspitzen, Beifuß, Thymian im Mörser oder zwischen Steinen zermahlen und trocknen lassen.

Forelle(n) mit einem spitz zu geschnitzten Ast durch den Rachen bis an die Schwanzspitze aufspießen. Bauchhöhle mit der Eiszeit-Gewürzmischung füllen. Feuer an einer Feuerstelle entfachen, bis auf ein Glutbett niederbrennen lassen. Dauer ca. 1h. Dann die Stockforelle(n) über der Glut rundherum braten. Forelle vom Feuer nehmen und vorsichtig vom Stock lösen. Nach Belieben mit Eiszeit-Gewürzmischung nachwürzen.

Für die Wildkräutergarnitur Vogelmiere und Asternblüten waschen und anrichten. Birkenblätter mit heißem Wasser übergießen, 6 Minuten ziehen lassen. Abkühlen lassen, mit etwas Wildhonig süßen und über den Wildkräutersalat geben.

 

Zubereitung für den heutigen Gaumen

Die offene Bauchseite der Forelle(n) mit Salz, Pfeffer und gestoßenen Fenchelsamen würzen. Mit Zitronenspalte, Rosmarin und Thymian füllen. Auf einem vorgeheizten Grill unter ständigem Drehen den Fisch solange Grillen, bis er innen schön glasig ist. Dauer: Ca. 10 Minuten.

Portulak, Rucola und Feldsalat waschen und zupfen. Aus Wasser, Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer ein Dressing herstellen. Nach Vorlieben abschmecken und servieren.

 

© VKR GmbH. Rezepte: Stefanie und Florian Ferber, Monheim. Bilder: Andreas Jakob.

Eiszeitlicher „Oster“-Hase

 

Eiszeit-Zutaten

Ganzer Hase vom Metzger/Jäger

1 Ei

Eiszeit-Gewürzmischung aus Erlenkätzchen, Aschesalz, Fichtenspitzen, Beifuß, Thymian

Asternblüten

Vogelmiere

Wildhonig

 

Für den heutigen Gaumen

Ganzer Hase vom Metzger/Jäger

1 Ei

Salz, Pfeffer

Wacholder

Wurzelgemüse

Olivenöl

Honig

 

Zubereitung mit Eiszeit-Zutaten

Aus zwei Holzzwillen und einem Ast einen Drehspieß-Grill herstellen. Ein Lagerfeuer unter dem Grill entzünden und bis auf das Glutbett niederbrennen lassen. Den Hasen mit dem Ast durch die Weidöffnung und den Rachen aufspießen. Eiszeitliche Gewürzmischung nach Belieben ausErlenkätzchen, Aschesalz, Fichtenspitzen, Thymian undBeifuß herstellen.Hase innen und außen kräftig würzen, anschließend etwa 1h über dem offenen Feuer unter ständigem Drehen grillen. Eine Mischung aus Wildhonig und Wasser herstellen, den Hasen immer wieder damit bepinseln. Das Glutbett (auf der Höhe von Schulter und Keule des Hasen) immer wieder aufhäufen, so dass an diesen beiden Stellen etwas mehr Hitze entsteht.

 

Für das Spiegelei am Rand des Lagerfeuers einen flachen, glatten Stein platzieren, und im aufgeheizten Zustand mit Bison/Rindertalg fetten. Darauf als Beilage ein Spiegelei braten.

Anschließend mit der vorbereiteten Eiszeit-Gewürzmischung, ein paar Asternblüten und etwas Vogelmiere dekoriert servieren.

 

Zubereitung für den heutigen Gaumen

Den Hasen von innen und außen mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und gestoßenem Wacholder würzen. Den Hasen auf Wurzelgemüse in einem Bräter platzieren. Ca. 50 Minuten im

vorgeheizten Backofen bei 160 °C. braten. Die letzten 10 Minuten den Ofen auf 220 Grad hochheizen. Den Hasen immer wieder mit etwas Honig und dem ausgetretenen Bratensaft bestreichen, damit er eine schöne Farbe bekommt. Das mitgebratene Gemüse passt sehr gut als Beilage dazu. Für ein etwas leichteres Sommermenü können Rosmarinkartoffeln als Sättigungsbeilage dienen.

 

© VKR GmbH. Rezepte: Stefanie und Florian Ferber, Monheim. Bilder: Andreas Jakob

Eiszeit-Rehrücken

 

Eizeit-Zutaten

Etwa 700 g Rehrücken oder Rentierrücken vom Metzger/Jäger

Talg vom Metzger

300 g Kräutersaitlinge/Steinpilze/Birkenpilze je nach Verfügbarkeit auf dem Wochenmarkt

2 EL Wildpreiselbeeren

1 EL Heidelbeeren

 

Für den heutigen Gaumen

Roter Portwein

Olivenöl

1 Flocke Butter

Honig

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung mit Eiszeit-Zutaten

Den Rehrücken in ca. 2 cm dicke Medaillons schneiden. In einer Pfanne (in der Altsteinzeit auf einem heißen Stein) den Talg erhitzen, Medaillons von beiden Seiten ca. 1 Minute scharf anbraten, die Medaillons zum Ruhen auf einen Teller legen. Die Pilze in Scheiben schneiden, und in der gleichen Pfanne (auf dem gleichen heißen Stein) kurz scharf anbraten. Samt Pilzen auf die Seite stellen. Beeren zu einer Art Gelee verrühren und über das Fleisch geben.

 

Für den heutigen Gaumen

Den Rehrücken in ca. 2 cm dicke Medaillons schneiden. In einer Pfanne Öl erhitzen, Medaillons von beiden Seiten ca. 1 min scharf anbraten, die Medaillons zum Ruhen auf einen Teller legen. Die Pilze in Scheiben schneiden, und in der gleichen Pfanne kurz scharf anbraten. Die Beeren mit etwas Honig und einem Schuss roten Portwein in einem Mörser zu einer Art Gelee verrühren. Anschließend die Pfanne mit den Pilzen nochmals aufstellen, heiß werden lassen, die Rehmedaillons salzen und pfeffern und eine Flocke Butter dazugeben. Alles erhitzen bis die Butter schäumt und anschließend auf einem Teller anrichten. Die Beerenmischung darüber geben.

 

© VKR GmbH. Rezepte: Stefanie und Florian Ferber, Monheim. Bilder: Andreas Jakob.

Eiszeit-Schaschlick mit Löwenzahnpommes

 

Eiszeit-Zutaten

Wildschwein (Leber und fettes Fleischstück)

Bisontalg

Löwenzahnwurzeln

Bison/Rindertalg

Fünffingerkraut (Deko)

Thymian

Eiszeit-Gewürzmischung aus Erlenkätzchen, Aschesalz, Fichtenspitzen, Beifuß, Thymian

 

Birkenblättertee

Wildhonig

Pilz (Deckel für Dip)

Zutaten für den heutigen Gaumen

Wildschwein oder Schwein (Leber und Schweinenacken)

Zwiebeln

Salz

Pfeffer

Olivenöl

Barbecue-Sauce

 

Zubereitung mit Eiszeit-Zutaten

Löwenzahnwurzel waschen und mit der Schale in Bison/Rindertalg wickeln.

Ein Lagerfeuer entzünden und fast vollständig abbrennen lassen. Den Rindertalgklumpen in die Rest-Glut legen und mit Asche bedecken.

 

Einen muldenartigen Stein in einem Lagerfeuer erhitzen. Bisontalg in die Vertiefung geben, bis sich der Talg verflüssigt hat. Die Löwenzahnwurzeln mit Schale in das heiße Fett geben und darin ca. eine Stunde konfieren.

 

Scheiben von Leber und Wildschwein auf abwechselnd auf einen Holzspieß stecken und über dem Lagerfeuer kurz grillen (innen noch rosa). Mit etwas flüssigem Bisontalg beträufeln und mit der Gewürzmischung würzen.

 

Aus Birkentee, Wildhonig und der Gewürzmischung einen Dip herstellen. Dip in einen Pilzdeckel geben und alles zusammen anrichten.

Für den heutigen Gaumen

Aus Wildschweinfleisch, Leber und Zwiebeln ein Schaschlik stecken. Dieses mit Salz und Pfeffer, und Olivenöl würzen. Zugedeckt über Nacht im Kühlschrank marinieren.

Auf einem vorgeheizten Grill schön medium grillen. Dazu passt sehr gut eine rauchige Barbecue-Sauce. Pommes Frites aus Kartoffeln oder Süßkartoffeln dazu reichen.

 

© VKR GmbH. Rezepte: Stefanie und Florian Ferber, Monheim. Bilder: Andreas Jakob.

Eiszeit-Tatar

 

Eiszeit-Zutaten

Bison (Hüfte oder Filet)

Ei

Eiszeit-Gewürzmischung aus Erlenkätzchen, Aschesalz, Fichtenspitzen, Beifuß, Thymian

 

Zutaten für den heutigen Gaumen

Rindertatar

Schalotte

Senf

Essiggurke

Kapern
Sardellen

Eigelb

Salz

Pfeffer

 

Eiszeit-Zubereitung

Tatarfleisch aus Hüfte oder Filet vom Bison (heutige Alternative: Rind) Quer der Faser in feine Würfel schneiden. Eiszeit-Gewürzmischung aus Erlenkätzchen, Aschesalz, Fichtenspitzen, Thymian undBeifuß herstellen. Das Fleisch mit der Eiszeit-Gewürzmischung und Eigelb abschmecken, mit Beifuß dekorieren.

 

Zubereitung für den heutigen Gaumen

Tartar-Würzung klassisch:

Schalotten fein gewürfelt, mittelscharfer Senf, Essiggurken, Kapern, Sardellen, Eigelb, Salz, Pfeffer

 

© VKR GmbH. Rezepte: Stefanie und Florian Ferber, Monheim. Bilder: Andreas Jakob.

Gerupfte Eiszeit-Rehkeule mit Vogelmiere-Wildbeeren-Topping

 

Eizeit-Zutaten

Ca. 700 g Rehkeule vom Metzger/Jäger

Aschesalz

2 EL Wildpreiselbeeren

1 EL Heidelbeeren

Ein kleiner Bund Vogelmiere

 

Für den heutigen Gaumen

Ca. 700 g Rehkeule vom Metzger/Jäger

Salz, Pfeffer

Olivenöl

Wurzelgemüse

Trockener Rotwein

Nelke  

Wacholder

Schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung mit Eiszeit-Zutaten

Auf einer möglichst freien Fläche ein Erdloch von ca. 50 cm Tiefe ausheben, darin ein Feuer entzünden. Mit Hartholz zu einem Glutbett niederbrennen lassen. Nach ca. 2 Stunden das Glutbett mit Erde bedecken und eine Kuhle formen. Tannenzweige in die Kuhle legen, die Rehkeule darauf platzieren. Dicht mit Tannenzweigen bedecken. Alles wieder mit Erde verschließen, so dass eine Art Maulwurfshügel entsteht. Die Rehkeule für ca. 24 h im Erdofen belassen. Das Fleisch sollte eine Kerntemperatur von ca. 85 °C erreichen. Ggfls. können (je nach Größe des Gargutes, Qualität und Größe des Feuers und der Erdbeschaffenheit) vor dem Verschließen des Ofens zusätzlich heiße Steine/Glut auf die Erde gelegt werden.

 

 

Zubereitung für den heutigen Gaumen

Rehkeule mit Salz, Pfeffer und Olivenöl über Nacht marinieren. Die Rehkeule in einem Topf von allen Seiten scharf anbraten. Dabei Wurzelgemüse mit anbraten. Anschließend mit Rotwein ablöschen. Alles zusammen in einen Bräter umfüllen, mit Rotwein bedecken und im Backofen bei 160 °C mindestens 2 Stunden weich schmoren. Danach die Keule aus dem Bräter nehmen. Den entstandenen Fond abpassieren, und auf 1/3 reduzieren. Nach Belieben abbinden und mit Salz, gestoßenem Wacholder, Nelke, schwarzem Pfeffer abschmecken. Das Fleisch tranchieren und in der Sauce nochmals erwärmen.

Passende Beilagen nach Belieben: Kartoffel, Semmelknödel, Spätzle, Rosenkohl, Wirsing, Rotkohl

 

© VKR GmbH. Rezepte: Stefanie und Florian Ferber, Monheim. Bilder: Andreas Jakob.

Kräutersalat mit Birkenblätterdressing

 

Eiszeit-Zutaten

Vogelmiere

Beifuß

Thymian

Getrocknete Birkenblätter

Wildhonig

 

Für den heutigen Gaumen

Essig

Öl

Salz

Pfeffer

 

Zubereitung mit Eiszeit-Zutaten

Vogelmiere, Beifuß und Thymian waschen und anrichten. Für das Birkenblätterdressing

1 Handvoll getrocknete Birkenblätter (im Frühjahr geerntet) mit ca. 500 ml kochendem Wasser übergießen, 6 Min. ziehen lassen. Abkühlen lassen und nach Belieben mit Wildhonig süßen.

 

Zubereitung für den heutigen Gaumen

Vogelmiere und Beifuß waschen und anrichten. Ein Dressing aus Salz, Öl, Essig und Honig zubereiten. Mit 2 EL abgekühltem Birkenblättertee übergießen.

 

© VKR GmbH. Rezepte: Stefanie und Florian Ferber, Monheim. Bilder: Andreas Jakob.